Um unsere Ziele zu erreichen haben wir vier Arbeitspakete definiert. Sie umfassen:
In AP1 möchten wir die Erhebung des aktuellen Stands der Cyber-Resilienz in deutschen Organisationen sowie die Aufarbeitung aktueller Anforderungen und Ansätze untersuchen. Die Ergebnisse fließen in ein zentrales Ziel- und Leitbild zur Cyber-Resilienz und Usable Security ein – unsere Vision 2035.
AP2 beschäftigt sich mit der Entwicklung eines produktspezifischen Reifegradmodells zur Bestimmung des aktuellen und notwendigen Reifegrads sowie einen unterstützenden Leitfaden zur selbstständigen Steigerung der Cyber-Resilienz.
AP3 unterstützt die Erarbeitung von werkzeuggestützten Assessments, sodass auch Produktteams mit wenig Security-Kompetenz den aktuellen und notwendigen Reifegrad ihrer Produkte möglichst selbstständig bestimmen können.
AP4 beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung bestehender Analysewerkzeuge mit Fokus auf Usable Security, sodass Entwickler:innen diese auch ohne ausgeprägte Security-Expertise effizient nutzen können. Zudem werden Konzepte erarbeitet, die es den Werkzeugen ermöglichen, bei der automatischen Bestimmung des Reifegrads geeigneten und aussagekräftigen Input zu liefern.
Bereits 2019 zeigte unsere AppSecure.nrw-Studie: IT-Sicherheit ist für viele deutsche Unternehmen eine Herausforderung. Es mangelte vor allem an Sensibilisierung, Security-Kompetenzen sowie an praxistauglichen Methoden und Werkzeugen für die sichere Softwareentwicklung. Gleichzeitig gab ein Großteil der Befragten an, die IT-Sicherheit verbessern zu wollen. Das Forschungsprojekt AppSecure.nrw unterstützte sie mit optimierten Methoden, weiterentwickelten Werkzeugen und passenden Schulungen. Das Ziel: sichere Softwareentwicklung von Anfang an.
Und genau darauf bauen wir nun auf: Wir unterstützen Organisationen in NRW und ganz Deutschland dabei die Cyber-Resilienz ihrer Softwareprodukte sicherzustellen.

Projektleiter
benedict.wohlers@iem.fraunhofer.de